Christoph Schell CEO KUKA Group im Gespräch mit Bastian Lopez – Entscheider:Inside Folge 38
Entscheider:Inside · Folge #38

Christoph Schell

CEO · KUKA Group

„In Augsburg würden wir uns als Maschinenbau-Unternehmen bezeichnen. In den USA würden wir uns als Physical-AI-Unternehmen bezeichnen."

Christoph Schell (KUKA Group) – Über diese Folge

Christoph Schell führt seit einem Jahr die KUKA Group – aus Augsburg heraus, mit einer unternehmerischen Silicon-Valley-Perspektive. Im Gespräch mit Bastian Lopez Estrada erklärt er, warum KUKA sich selbst als Physical-AI-Unternehmen versteht, wie sich mechanisches Ingenieurswissen und KI-gesteuerte Automation über eine gemeinsame Softwareplattform verbinden lassen, weshalb Deutschlands Innovationsrückstand kein neues Problem ist – und wie KUKA das im härtesten Markt der Welt entwickelte China-Erfolgsmodell für Europa, die USA und Indien adaptiert.

„In Augsburg würden wir uns als Maschinenbau-Unternehmen bezeichnen. In den USA würden wir uns als Physical-AI-Unternehmen bezeichnen."

— Christoph Schell

5 Key Takeaways

01

Physical AI als Brücke

KUKA verbindet mechanisches Ingenieurswissen (Automation 1.0) mit KI-gesteuerter, autonomer Automation (Automation 2.0) über eine gemeinsame Softwareplattform.

02

Deutschlands Innovationsrückstand ist kein neues Problem

Er begann vor 10–15 Jahren, wurde aber durch die frühere Substanz lange kaschiert. Schwachstellen: Batterietechnologie und Compute-Architektur im Automotive-Bereich.

03

Erst China gewinnen, dann adaptieren statt exportieren

KUKAs Strategie ist, das im härtesten Markt der Welt (China) entwickelte Erfolgsmodell für Europa, die USA und Indien anzupassen – nicht einfach zu kopieren.

04

Unternehmenserfolg mit Mitarbeitenden verknüpfen

Durch leistungsbezogene Beförderung statt Senioritätsprinzip, Wachstumschancen und Teilhabe am Erfolg – nicht nur über das Gehalt.

05

Führung durch Transparenz

Wöchentlicher interner Podcast (Englisch, Deutsch, Mandarin), Open-Door-Policy, Büro mitten im Team statt hinter Zugangskontrolle.

Über Christoph Schell – CEO der KUKA Group

Christoph Schell ist seit einem Jahr CEO der KUKA Group. Zuvor war er in leitenden Positionen bei HP und Intel tätig, mit Stationen in Hardware-, Software- und KI-Infrastrukturgeschäften. Nach 28 Jahren in den USA lebt er mit seiner Familie in Kalifornien und bringt eine unternehmerische Silicon-Valley-Perspektive in die Transformation von KUKA – von einem traditionellen Maschinenbau-Unternehmen aus Augsburg hin zu einem globalen Physical-AI-Unternehmen mit Geschäftsbereichen in Robotik, Systemintegration, Lagerlogistik, Krankenhauslogistik und Simulationssoftware.

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